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Ein Rückblick von

Lisa Wöll

Schluchtensteig Schwarzwald

1. Etappe 03.08.2020

Von Weizen nach Blumberg

16 km; 580 hm Aufstieg; 360 hm Abstieg

Wanderführerin: Lisa Wöll

Nach einem Frühstück, das uns fast den Überblick nahm, trafen wir uns hochmotiviert – trotz angekündigter Regenwahrscheinlichkeit von 91% - bei noch herrschender Trockenheit und wurden von unserem „Taxi“ zum Ausgangspunkt und Start unserer Wanderung nach Weizen gebracht.

                                                                   

Am Startpunkt konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und wagten den Grenzübertritt in die Schweiz. Über den Winzemer Steg konnte nicht nur die Wutach überquert werden, sondern die Heimat über die grüne Grenze verlassen werden. Aber die freudige Erwartung auf die Wanderung zog alle wieder ins heimatliche Deutschland und auf den Schluchtensteig.

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Auf einem schmalen Wald Pfad führte uns der Weg immer tiefer in die Wildnis. Unter der Bahnstrecke der „Sauschwänzle Bahn“ hindurch und hinein in die „Wutachflühlen“.

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Auf traumhaften Pfaden, schmalen Wegen und atemberaubenden Landschaftsformationen schlängelten wir uns entlang der Felsen. Das überreiche Angebot der Fotomotive lud immer wieder zum Verweilen ein.

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(Wutachflühen)

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So mit Eindrücken erfüllt, gönnten wir auch unseren Beinen eine Pause und dem Körper eine Stärkung. Zumal uns nun die Anstiege erwarteten.

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Frisch gestärkt begannen wir den Aufstieg zum Buchberg, der mit 880 m der Höchste Punkt unserer heutigen Tour darstellte. Der erste steile Anstieg auf einem Wiesenweg wurde noch mit Humor bewältigt. Belohnt wurde wir hier mit einem herrlichen Fernblick über die Schwarzwaldlandschaft, ihren Wiesen und Wälder. Aber auch schwarze Wolken konnten am Horizont erspäht werden, die uns – bisher noch immer vom Regen verschont - an die Wetterprognose erinnerten.

                                                                                                                                   

Nach einem kurzen Stopp am Aussichtpunkt Bielwasenhütte (685m) ging es zügig zum zweiten Anstieg weiter und der Blick zurück offenbarte, dass auch die Wolken Fahrt aufnahmen. Auch beim zweiten Anstieg auf 740m gingen wir gegenüber den Wolken als Gewinner hervor.

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Noch knapp 150hm trennten uns vom Berggipfel – und die Wolken gewannen, schütteten ihren Regen über uns. Wir kämpften uns den Berg hoch. Schweißgenässt unter der Regenjacke und regennass von außen kamen wir oben an und hatten leider nur einen Blick in eine Regenlandschaft.

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Der Wind begann kühl zu blasen und wir begaben uns an den Abstieg nach Blumberg. Zuerst auf schmalen, rutschigen Pfaden ging es später zügig bergab.

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Wir fanden ein Kaffee und konnten unser Taxi davon überzeugen, uns direkt vor der Tür des Kaffees abzuholen.

Erschöpft, aber voll mit vielen tollen Eindrücken kamen wir ins Hotel und erfuhren von der Wanderführerin den Plan für den Folgetag.

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